BG|BRG Villach St.Martin | Wachsen außerhalb der Komfortzone
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Wachsen außerhalb der Komfortzone

Wachsen außerhalb der Komfortzone

von Hannah Rasch, 6CG

Manchmal reicht schon eine einzige Reise, um die Welt mit ganz anderen Augen zu sehen – genau das hat mir mein Erasmus+ Aufenthalt beigebracht.

Für 6 Wochen ging es für mich ganz allein nach Palermo (Sizilien), mitten in eine neue Umgebung, mit fremder Sprache, anderen Gewohnheiten – und unglaublich offenen Menschen. Ich wurde von meiner Gasfamilie im Jänner herzlichst empfangen, so als wäre ich schon immer dagewesen. Anfangs war alles neu und ein wenig überwältigend – aber das gehört zu so einem Abenteuer dazu und macht diese Solo-Reise unvergesslich.

Während meiner Zeit an der I.T.E.T Marco Polo Palermo durfte ich nicht nur am Unterricht teilnehmen, sondern auch eigene Ideen in kleinen Projekten einbringen, wie zum Beispiel bei einer Talkshow, wo ich mich mit anderen Schüler* innen über Tourismus in Palermo unterhalten habe. Sprachlich war es nicht immer einfach, aber wir haben uns trotzdem gut verstanden. In meiner Freizeit habe ich Sizilien mit meiner Gastfamilie erkundet, war mit meiner Gastmutter Elena am Meer Eis essen, habe lokale Spezialitäten, wie Cannoli, Sfincione und Arancine probiert, habe, richtig typisch italienisch, mit meiner Gastfamilie Abendessen gekocht, getanzt und dabei gesungen und bin manchmal einfach nur still dagesessen und habe beobachtet – das Leben, das Lachen, das Miteinander. Diese kleinen, alltäglichen Momente haben mir ein Gefühl von Verbundenheit gegeben, obwohl ich weit weg von zuhause war.

Diese Einzelmobilität war für mich mehr als ein Austausch – sie war eine Reise zu mir selbst. Ich habe gelernt, selbstständiger zu sein, meine Komfortzone zu verlassen und offen auf Menschen zuzugehen. Aber das Wichtigste: ich konnte in dieser kurzen Zeit viele Freundschaften knüpfen, habe mich selbst weiterentwickelt und habe dort ein zweites Zuhause gefunden.

Im März hieß es dann leider „Arrivederci!“ und ich trat mit tausend Erinnerungen, neuen Freunden, die beste Gastfamilie, die ich mir vorstellen konnte und Tränen in den Augen die Heimreise an. Ich bin unglaublich dankbar für diese Erfahrung und würde sie sofort wieder machen.