BG|BRG Villach St.Martin | Rückmeldungen ehemaliger Schülerinnen und Schüler
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Rückmeldungen ehemaliger Schülerinnen und Schüler

Johannes Aigner

WhAigner_Johannesen being asked to write a text about my four years of school in St. Martin I was reluctant to do so at first. After all I just graduated and didn’t think I’d have to write “homework” for that school ever again. Whilst my laziness nearly got the best of me I still thought that my input could be of some value, not for me but rather for the bilingual organisation.
So without further ado, I want to present my 4 years in St. Martin:
When I first came into the (back then) 5a I had the usual doubts one has when being confronted with an entirely new situation: How are the people there, what do I do if it is too hard? The first part of these fears was cancelled out very fast since I was blessed with the nicest classmates I could wish for. They immediately approached me, talked to me and helped me to cope with the challenges of the new surroundings.
Coming from a school with no bilingual education the first semester was rather tough because my level of English was not on par with that of my classmates. But I managed to overcome the struggles of the beginning with the help of my parents and my friends who supported me and helped me to get up to speed and catch up with my companions in class.
Another factor that had a positive impact on my success were the teachers, especially our English teacher. Not only did she always encourage me to keep improving but she also made an enormous effort to make her lessons as interesting as possible with current topics, newspaper articles about politics, new technologies and interesting developments in foreign countries. All of them were understanding and supportive from the very beginning which was something that made the first months much more easy.
In the following years I made a lot of great experiences such as our school trips to the USA, France or Prague. The whole class also took part in the Cambridge Certificate, which is not only a great achievement but also an internationally acknowledged benchmark demonstrating your English skills.
All of these aspects made these four years to a great experience and despite my difficult first months, it was all well worth the time spent and the work done.
Last but not least I want to mention the “native speakers” who are not only supportive but often play a critical role when it comes to explaining difficult subject matters. Especially in Physics, Biology and Chemistry their input was often not to just explain something but rather to expand on certain aspects of a new topic.
As you probably can already tell, I am very enthusiastic about the bilingual part of our school, and I think everyone there is too, or at least should be. The choice to go to the bilingual class in St. Martin was one of the best decisions of my life and I would absolutely recommend it!
Johannes Aigner (Graduation year 2013, 8A)

Anna Köferle

koeferle„Fundierte Sprachkenntnisse sind schlicht und einfach eine Grundvoraussetzung für ein Studium im fremdsprachigen Ausland. Rückblickend sehe ich das Gymnasium, und den bilingualen Zweig im Speziellen, als Fundament meiner Bildung an. Der Studieneinstieg ist mir nicht besonders leicht gefallen, wohl bedingt durch die Unterschiede zwischen dem österreichischen und dem britischen Schulsystem. Der bilingualen Ausbildung verdanke ich jedoch die Fähigkeiten, die es mir ermöglicht haben, trotzdem recht schnell in England Fuß zu fassen.“

“After having had completed grammar school with English as the medium of instruction I set out to commence my studies in the UK. Feeling slightly overwhelmed by the amount of information I was expected to assimilate in a short period of time, I was more than grateful for having no difficulty understanding the language. English skills have proven absolutely essential in my studies and are vital with regard to working in science.”
Anna Köferle (Graduation year 2008) absolviert einen 4-jährigen Master-Studiengang in ‚Molecular and Cellular Biochemistry’ an der Universität von Oxford.

Christian Müller

Mueller„Im Nachhinein betrachtet, haben mich acht Jahre bilingualer Unterricht am BG Villach St. Martin nachhaltig geprägt und zudem eine ideale Grundlage für meinen weiteren Ausbildungsweg geschaffen. Im Hinblick auf die Unterrichtsfächer Englisch sowie Geographie und Wirtschaftskunde, welche ich momentan im dritten Semester an der Universität Wien studiere, war der Unterricht mit IBC in jedem Fall ein wertvoller Wegbereiter. In diesem Zusammenhang sehe ich den Erwerb des Cambridge Advanced Certificates, der mir durch den Zweig IBC ermöglicht und erleichtert wurde, als äußerst hilfreiche Qualifikation für den weiteren Verlauf meiner Ausbildung an.“
Christian Müller (Maturajahrgang 2008)

Ira Ahmetovic

Seit Abschluss meines Dolmetschstudiums für die Sprachen Französisch und Russisch an der Universität Graz bin ich als Content Producer in einem mittelständischen Grazer IT-Unternehmen beschäftigt, das vor längerer Zeit von einer US-amerikanischen Gesellschaft aufgekauft wurde. Obwohl ich in der Französisch-Abteilung des Unternehmens tätig bin, gehört auch Englisch zu meinen Arbeitssprachen. Die fundierten Englischkenntnisse, die mir im Rahmen der bilingualen Ausbildung vermittelt wurden, erweisen sich im Arbeitsalltag als unabdingbar. Sie kommen mir täglich bei der Kommunikation mit den US-amerikanischen Partnern wie auch im Umgang mit Kollegen an anderen Standorten in Europa zugute.
Ira Ahmetovic, B.A. M.A. (Maturajahrgang 2007)

Laura Possegger

Possegger„Die schulische Ausbildung im Rahmen des bilingualen Unterrichts war meine große Chance mir einen Platz in der heutigen Gesellschaft, in der Interkulturalität stets an Wichtigkeit zunimmt, zu sichern. Dieser Ausbildung verdanke ich auch mein sprachliches Selbstbewusstsein, welches für mein Auslandsjahr in Kanada von großem Nutzen war. Auch in meinem Studium- ich studiere Englisch und Geschichte auf Lehramt an der Karl-Franzens Universität in Graz – genieße und nutze ich den Bildungsvorsprung, den ich gegenüber vielen anderen Studenten habe. Nicht nur das Vorzeigemodell bilingualer Unterricht, sondern vor allem das selbstlose Engagement meiner Lehrer haben mich dazu veranlasst selbst das Lehramt anzustreben.“
Laura Possegger (Maturajahrgang 2008)

Dr. Thomas Plank

 Plank„Die bilinguale Ausbildung hat mir sowohl in der Entscheidungsfindung für mein Studium als auch für meine weitere Karriere stark geholfen. Eine Fremdsprache wie Englisch fließend sprechen zu können, hat mir viele zusätzliche Möglichkeiten bezüglich Studienplatz und Studienrichtung eröffnet, die ich sonst nicht in Betracht ziehen hätte können.
In meinem Fall war es besonders wertvoll, da ich mich für das englische und amerikanische Universitätssystem interessierte – ohne eine bilinguale Ausbildung wäre mir die Aufnahme in konkurrenzbetonte anglo-amerikanische Universitäten wesentlich schwerer gefallen oder unmöglich gewesen.
Ich studierte zuerst an der London School of Economics (LSE) in Großbritannien und schloss dort mit dem BA ab, dann setzte ich an der Wharton School of Finance in Philadelphia, USA mein Studium fort. An der LSE habe ich mein Undergraduate Degree in Wirtschaftswissenschaften und Management absolviert. Danach erlangte ich an der Wharton School das Doktorat in Finanzwissenschaften.
Momentan arbeite ich bei Goldman Sachs in London. Mein Fokus hier sind im Moment die Fixed Income und Foreign Exchange Märkte.“
Dr.
Thomas Plank, BA (Maturajahrgang 2003)

Michael Heider

HeiderNach 8 Jahren Unterricht mit IBC ist es mir nicht nur möglich, problemlos in englischer Sprache mit anderen zu kommunizieren. Ich bin in der Lage naturwissenschaftliche Fachliteratur, die auf Englisch verfasst ist, zu verstehen, was mir im Medizinstudium an der TU München natürlich viele Vorteile bringt. Die Sprache der Naturwissenschaften und der Forschung ist nun mal Englisch. Auch wenn der Schwerpunkt des bilingualen Zweigs auf Sprachen liegt, kann ich nicht behaupten, dass die naturwissenschaftlichen Fächer zu kurz gekommen wären. Ich hatte bis jetzt immer das Gefühl, dass ich sehr gut auf mein Studium vorbereitet worden bin. Ich denke, ich werde auch in der Zukunft oft von der bilingualen Ausbildung profitieren, sei es beim Verfassen meiner Doktorarbeit oder bei meinem geplanten Auslandsstudium in einem englischsprachigen Land.“

„My eight years as a student in the bilingual stream at BG/BRG St. Martin have given me a lot of advantages in my present studies at the Munich Technical University. I am not only able to communicate in English, but much more, I have no problems understanding the scientific literature, which is commonly published in English. Although the bilingual program focuses on learning languages, I do not feel that the scientific curriculum was lacking in standard. The bilingual program has prepared me well for all the aspects of my studies. Furthermore, I am definitely planning to spend at least one semester studying abroad, where my English skills will come in handy too. I can recommend this program wholeheartedly, not only because of the solid education I have received, but also for all the fun moments we had throughout the years.“
Michael Heider (Graduation year 2008)

Mag. Julia Werner

WernerIn der gegenwärtigen globalisierten Welt ist es ein großer Vorteil, schon sehr früh mit anderen Kulturen und Sprachen in Kontakt zu kommen. Ich bin der Meinung, dass die tägliche Verwendung der englischen Sprache und das Engagement der unterrichtenden Professoren des bilingualen Sprachenzweiges sehr gute Voraussetzungen für die Zukunft jedes Schülers bieten. Mir ermöglichte die bilinguale Ausbildung die Teilnahme an vielerlei spannenden Projekten, wie zum Beispiel an Sitzungen des Europäischen Jugendparlaments.
Nach 5 Jahren Studium habe ich nun ein Bakkalaureat der Sinologie und einen Magister der „Internationalen Entwicklung“ abgeschlossen und bin soeben dabei meine Abschlussarbeit für den Master „Wirtschaft und Gesellschaft Ostasiens“ an der Universität Wien zu verfassen. Auf Grund meiner Sprachkompetenz fällt es mir leicht diese Arbeit auf Englisch zu verfassen, zumal der Großteil der Literatur in diesem Studienbereich auf Englisch verfügbar ist.
Nachdem es mir möglich war, im vergangenen Jahr durch Praktika in Südkorea, bei der österreichischen Botschaft in Brüssel und bei der UNO in Wien einen Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen, ist es nun mein Ziel in einem internationalen Umfeld zu arbeiten und die interkulturellen Kompetenzen, die schon sehr früh durch meine Ausbildung im bilingualen Zweig des St. Martiner Gymnasiums geprägt wurden, unter Beweis zu stellen.“
Mag. Julia Werner, BA (Maturajahrgang 2005)

Nadine Abson

Abson„Ich studiere derzeit am IMC FH Krems „Tourism and Leisure Management“ im 2. Semester. Die 8 Jahre im bilingualen Zweig des BG/BRG St. Martin waren eine perfekte Vorbereitung, da auch hier die Vorlesungssprache Englisch ist. Durch die unzähligen Gruppenarbeiten, Präsentationen und Projekte fällt es mir auch in meinem Studium leichter vor größerem Publikum zu sprechen und mit anderen Studenten in Gruppen zusammen zu arbeiten. Auch das „Cambridge Certificate“, welches ich in der Oberstufe absolvieren konnte, ersparte mir einen zusätzlichen Aufnahmetest. Da ich durch das Tourismus Studium auch im Ausland studieren und arbeiten werde, bin ich sicher, dass mir auch weiterhin die grundlegende Ausbildung vom Gymnasium St. Martin eine große Hilfe sein wird.“
Nadine Abson (Maturajahrgang 2009)

Andrea Appe

Adrea_Appe“In mathematics, my field of study, English specialised literature is daily routine. It makes my work much easier if I can fully concentrate on the content without having to deal with language difficulties. During a work placement at a research centre in Spain, English was the language used to communicate with colleagues from all over the world.
A bilingual education is an excellent way to achieve a high language level at a time when learning is easy: in childhood and youth. Apart from the personal benefit, a high level of proficiency in English enhances my CV as it is an essential skill at the job market.”
Andrea Appe, B.A. (Graduation year 2006)

Johanna Maier

Johanna_Maier„Ich studiere Humanmedizin in Graz. Da ich mein Studium aber gerade erst begonnen habe, kann ich noch nicht sagen, wie sehr mir der bilinguale Unterricht im Rahmen meines Studiums zu Gute kommen wird. Eines ist sicher, gute Fremdsprachenkenntnisse sind heutzutage fast in jedem Beruf unerlässlich. Ich möchte in den nächsten Jahren unbedingt eine Auslandsfamulatur machen. Dann werden mir meine, durch den bilingualen Unterricht erworbenen, Englischkenntnisse mit Sicherheit sehr hilfreich sein.“
Johanna Maier (Maturajahrgang 2009)

Kerstin Müller

mueller_k„Ich habe an der FH Kärnten Physiotherapie studiert und arbeite seit Herbst 2013 im Therapiezentrum St. Veit. Meine sehr guten Englischkenntnisse, die ich im bilingualen Zweig erworben habe, haben mir vor allem beim Verfassen meiner Bachelorarbeiten sehr geholfen. Die Fachsprache bei medizinischen Studien ist ausschließlich Englisch, und ich hatte im Gegensatz zu vielen Studienkollegen überhaupt keine sprachlichen Schwierigkeiten bei meinen Recherchen. Ich plane noch ein Masterstudium in Osteopathie und auch da wird mir meine Sprachkompetenz einiges erleichtern. Auch im Beruf schätze ich meine gute sprachliche Ausbildung sehr, da ich mit ausländischen Klienten während der Therapie ganz problemlos und selbstverständlich auf Englisch kommunizieren kann. Der Unterricht im bilingualen Zweig war auf jeden Fall eine gute Basis für meine Ausbildung und meinen Beruf.“
Kerstin Müller,  BSc.  (Maturajahrgang 2008)

Anna Paar

AnnaPaar_2011„Nach meiner Matura im Juni 2011 zog ich nach Graz, wo ich mein Studium der Umweltsystemwissenschaften begann. Bereits im ersten Studienjahr war für mich klar, dass ich nicht nur in Graz, sondern auch ein Semester im Ausland studieren will.  Ich wurde bald auf die schwedische Universität Uppsala aufmerksam. Erst weil ich nicht glauben konnte, dass eine Stadt wirklich Uppsala heißt, später auch wegen des interessanten englischsprachigen Kursangebots. Die Freude war riesig, als ich hörte, dass ich von August 2013 bis Jänner 2014 in Schweden studieren durfte. Es war ein unglaublich erlebnisreiches Semester voller neuer Erfahrungen und Bekanntschaften. Vom Fernweh gepackt, beschloss ich, auch mein Masterstudium im Ausland zu machen. So zog ich nach meinem Bachelorabschluss nach Holland, wo ich mittlerweile seit fast einem Jahr studiere. Anstelle von Deutsch sind Holländisch und Englisch hier meine Alltagssprachen.
Im Allgemeinen habe ich bisher sehr von meinen guten Englischkenntnissen profitiert. Ich bin davon überzeugt, dass mir dadurch der Schritt ins Ausland leichter fiel. Auch mein CAE Zertifikat kam mir schon des Öfteren zugute, weil es von vielen europäischen Unis als Sprachnachweis akzeptiert wird.“
Anna Paar B.A. (Maturajahrgang 2011)

Ester Meusel

EstherMeusel_2004In retrospect, you see your school days very differently than when you are smack in the middle of it. When you are a teenager you spend more time thinking about the strains of growing up than about your ten-year-plan. Looking back, the bilingual class gave my friends and me an added advantage in life that we never could have anticipated. It wasn’t our grades that made the difference. Instead, it was the unique type of schooling that gave us the extra edge. It was not our excellent English grammar and sentence structure (mind you, we were outstanding!), but rather our ability to carry on a fluent conversation and the insight into Anglo-Saxon cultures that made a difference. Our teachers would go the extra mile to veer away from standard textbooks. Instead they would chat with us about recent articles in the New York Times, discuss important historical events and find alternative sources of information for us to learn from. We all took the same education to create very different paths in life.  Although we all followed our various interests (the arts, science, languages, law, medicine, business, a.s.o.), we shared that added advantage that English would never be a barrier in our decision-making.
My grades were average. The bonus of being half-American was off-set by other subjects that I struggled in (German, French!). However, it would have been easy to neglect the language I had grown up speaking. Instead, my English teachers never let me sit back and relax, but rather made me work on evolving my language skills further. In my other classes, I was able to gain the more specific vocabulary needed to converse about a wide range of topics.
After school, I followed my dream and studied veterinary medicine in Vienna. You might think that would be the end of my need for proper English. The opposite was true. From the beginning, I preferred the English textbooks, which were much more to-the-point than the German ones. When the time was ripe, I was able to take my dream further and travel to various parts of the world. I began with a wildlife immobilization course in the Kruger National Park and went on to do my clinical rotations in Pretoria, South Africa. The standard there was exceptionally high, better than I was used to in Vienna. In that same time, I also managed to arrange a research project on an aquaculture farm on the coast near Cape Town, allowing for me to return to a country I loved so much on a scholarship.
After my first glimpse of Africa I decided I wanted to get into the wildlife field. My experiences up to that point allowed me to be one out of 10 people accepted into the wildlife and conservation course at my university. Through this course, I was able to do half a year of practical work in the United States: at the world-renown Saint Louis Zoo and the Lincoln Park Zoo in Chicago.  After my studies, I worked as a small animal vet in Lower Austria with the intention of saving enough money to return to either the States or South Africa. Last year, at an international vet conference in Cape Town, I was offered a research opportunity. Not wanting to lose out, I packed up my bags and moved to Africa. I am now doing research on the heavily poached Southern White Rhinos through the University of Pretoria with a wildlife surgeon as my supervisor.
In my experience, the one area that stayed alien to me for so long was the research field. Although, publications are the stepping stone for any career in science or medicine, this is an area not covered thoroughly up until late (or never) in your university studies. My advice to future Maturanten is to get interested and informed early on. Also, never shy away from asking questions, emailing specialists and educating yourself beyond what is taught or “fed” to you. May the world be your oyster!
Mag. med. vet. Esther Meusel, (Maturajahrgang 2004)

Grate Lindermuth

GretaLindermuth_2006Was ich vom bilingualen Unterricht halte?
In den letzten Jahren habe ich mich hauptsächlich mit der deutschen Sprache befasst, und ich fand in Kärnten kaum Gelegenheit mein Englisch in Wort und Schrift zu üben. Dennoch profitiere ich noch heute von meiner bilingualen Ausbildung: Mein Sprachverständnis ist sehr gut und wenn ich die Gelegenheit habe Englisch zu sprechen, finde ich nach kurzer Zeit zurück in eine gewisse Leichtigkeit im Umgang mit dieser Sprache. Ich halte daher den bilingualen Unterricht für sehr sinnvoll und empfehlenswert.

Was habe ich nach der Matura gemacht?
Nach der Matura am BG/BRG St. Martin begann ich an der TU Wien Technische Chemie zu studieren, entschloss mich allerdings nach drei Jahren trotz Kopfschütteln der Vernunft meinem Dasein als Techniker den Rücken zuzukehren und ein brotloses Künstlerdasein anzustreben, indem ich am Kärntner Landeskonservatorium Schauspiel studierte. Mein Studium der Chemie schloss ich jedoch mit dem Bachelor ab. Neben meiner Schauspielausbildung arbeitete ich außerdem als Regieassistentin (Heunburgtheater, Stadttheater Klagenfurt, neuebuehne Villach) und Regisseurin, stellte selber Theaterstücke auf die Beine und spielte in zahlreichen Produktionen u.a. im Kulturhofkeller und der neuenbuehne Villach, und in der freien Szene in Kärnten und der Steiermark (a.c.m.e., Special Symbiosis).
Seit meinem Schauspielabschluss im Juni 2014 mit ausgezeichnetem Erfolg bin ich als freie Regisseurin, Regieassistentin und Schauspielerin tätig und werde in der Theatersaison 2015/16 an verschiedenen Theatern in Deutschland arbeiten.
Was mir die Zukunft noch bringen? Que serat, serat…

Wo stehe ich im Leben?
Irgendwo mitten drin. Zwischen Herausforderungen, Erfolg, Scheitern und dem damit verbundenen Lernen und Wachsen.
Irgendwo zwischen Selbstzweifel und Selbstliebe, Angst und Mut, Tatendrang und dem Gefühl am liebsten die Decke über den Kopf zu ziehen und den ganzen Tag im Bett zu bleiben.
Ich stehe immer wieder am Anfang und bin doch ein großes Stück weiter als zuletzt.

Greta Lindermuth (Maturajahrgang 2006)
Image Copyright: Isabella Weitz

Hannah Mayer

HannahMayer_2012Als ich mich 2004 für den bilingualen Zweig entschied, war es eigentlich die pure Neugierde auf eine englischsprachige Schulausbildung. Der Einstieg Englisch als Unterrichtssprache war ungewohnt, doch das Lehrerteam war von Anfang an bemüht die Freude an der Sprache in uns zu wecken.
Es war nicht nur Englisch, sondern auch das Erlernen der weiteren Sprachen wie Französisch, Italienisch und Latein, die das Interesse an anderen Ländern und Kulturen hervorriefen.
Nach der Matura habe ich mich bewusst für das Studium der „internationalen BWL“ an der Wirtschaftsuniversität Wien entschieden, um meine Sprachkenntnisse einsetzen zu können. Zwei Fremdsprachen zu beherrschen ist Grundvoraussetzung für dieses Studium, sowie ein Auslandssemester. Ich habe dieses letztes Jahr in Göteborg, Schweden absolviert.
Englisch lernt man in jeder Schule, aber der bilinguale Zweig hat den Vorteil dass man nicht nur die Scheu vor der Sprache verliert sondern auch dass man durch den täglichen Umgang mit Englisch, die Sprache nach 8 Jahren als seine zweite Muttersprache empfindet.
Rückblickend war es für mich sicherlich die beste Entscheidung, diesen Schultyp gewählt zu haben und ich kann jedem zukünftigen Schüler nur ans Herz legen den bilingualen Zweig zu wählen. Die Offenheit, die Neugierde und Lust Fremdes kennen zu lernen bleiben einem ein Leben lang.

Hannah Mayer (Maturajahrgang 2012)

Kevin Kaus

KevinKaus_2011My time in St. Martin
The memories and experiences of E pluribus unum

Thinking back on my first day at St. Martin is a rather amusing experience, because I have to admit that it seems as if only a few months have passed since then. My mom and I met the principal and afterwards Prof. Graimann picked me up in order to introduce me to my new classmates. This might not sound extraordinary, but it was – well for me at least. Not only did I join a bilingual class and attend a new school, I also moved to a different country. Although I was born in Carinthia, most of my youth was spent abroad. The first weeks I felt  like a stranger in my former home town, but luckily my classmates quickly made me feel at home and helped me cope with the new situation. However it was not a seamless transition.
Having moved from the USA to Austria, I was glad I was given the chance to to attend a bilingual class. Getting accustomed to the new school was not a problem, but the new school system seemed confusing and arbitrary at first. In addition, I remember that some teachers wanted me to speak British English, which they preferred, instead of the American English that I had learned. In the retrospective, I have to say that I’m glad they did not
succeed. 😉
Our English teacher Professor Stadler always tried to push us to our limits. Especially while we were studying for the Cambridge exam (CAE). She wanted us to read newspaper and a wide range of books in order to expand our horizons. It would be foolish to think that only Prof. Stadler challenged us. Many if not most of our other teachers did the same. We, the former 8A of 2011, hardly had a spare moment to catch our breath. Exams were followed by even more exams or essays or reports. At that time it seemed rather harsh, however I am certain that it helped us in the long run. The native speakers were also a great aid, because they enriched the history, geography, biology, physics and chemistry classes not only with a different point of view, but also with advanced English.
I’ll never forget my time in St. Martin, my classmates, the arguments some of the teach-er and I had and all the experiences I made – all in all, the good and the bad moments.     I know that I might have given some of my teachers a hard time, which could have been a re-sult of my outgoing and cheeky nature or because we did not always see eye to eye, but for me that was part of growing up. On behalf of my former classmates, I want to thank our for-mer teachers and principal, the native speakers and the whole EAA team for the education we received.

About me: My name is Kevin Kaus and I graduated in 2011. At the moment I am stud-ying Law in Graz and I plan on finishing my studies soon. Without the bilingual class I prob-ably wouldn’t have been able to maintain and practice my linguistic skills.

Julia Werner

Julia Werner_2005„In der gegenwärtigen globalisierten Welt ist es ein großer Vorteil, schon sehr früh mit anderen Kulturen und Sprachen in Kontakt zu kommen. Ich bin der Meinung, dass die tägliche Verwendung der englischen Sprache und das Engagement der unterrichtenden Professoren des bilingualen Sprachenzweiges sehr gute Voraussetzungen für die Zukunft jedes Schülers bieten. Mir ermöglichte die bilinguale Ausbildung die Teilnahme an vielerlei spannenden Projekten, wie zum Beispiel an Sitzungen des Europäischen Jugendparlaments.
Nach 5 Jahren Studium habe ich nun ein Bakkalaureat der Sinologie und einen Magister der „Internationalen Entwicklung“ abgeschlossen und bin soeben dabei meine Abschlussarbeit für den Master „Wirtschaft und Gesellschaft Ostasiens“ an der Universität Wien zu verfassen. Auf Grund meiner Sprachkompetenz fällt es mir leicht diese Arbeit auf Englisch zu verfassen, zumal der Großteil der Literatur in diesem Studienbereich auf Englisch verfügbar ist.
Nachdem es mir möglich war, im vergangenen Jahr durch Praktika in Südkorea, bei der österreichischen Botschaft in Brüssel und bei der UNO in Wien einen Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen, ist es nun mein Ziel in einem internationalen Umfeld zu arbeiten und die interkulturellen Kompetenzen, die schon sehr früh durch meine Ausbildung im bilingualen Zweig des St. Martiner Gymnasiums geprägt wurden, unter Beweis zu stellen.“
Mag. Julia Werner, BA (Maturajahrgang 2005)