Kooperationen
Seit vielen Jahren kooperiert das BG|BRG Villach St. Martin mit den nachstehenden Einrichtungen:
Mit dem KWF (Kärntner Wirtschaftsförderungsfond):
Das im Jahr 2002/03 begonnene Projekt in Zusammenarbeit mit dem KWF wurde fĂĽr 2 Arbeitsbereiche eingerichtet:
– ein CISCO-Netzwerkausbildungslehrgang sowie
– eine Ăśbungsfirma zum Designen und Programmieren von Internetpräsentationen fĂĽr Unternehmen bis 2016; derzeit wird die Homepage nur noch vom Webmaster betreut.
Mit der Bildungsdirektion:
Im Schuljahr 2001/02 wurde vom LSR für Kärnten eine Arbeitsgruppe für die Ausarbeitung eines neuen Informatikkonzepts für die 1. und 2. Klasse ins Leben gerufen, bei der Heimo Senger als Experte mitarbeitete. 2 Jahre arbeiteten die Lehrerinnen und Lehrer an der Umsetzung des Konzepts. Im Schuljahr 2003/04 wurde das Konzept einer Bewertung als Beitrag zur Weiterentwicklung des Informatikunterrrichts unterzogen. Als Expertin des Gymnasiums St. Martin wurde Marianne Rohrer eingeladen ihre Erfahrungen einzubringen. Aktuell gibt es am BG|BRG Villach St. Martin das schulautonome Pflichtfach Informatik zusätzlich zur Digitalen Grundbildung.
Mit der Universität Klagenfurt:
Im Rahmen der Ausbildung der Informatiklehrkräfte gibt es enge Kontakte unserer Schule zum Institut für Informatik der Universität Klagenfurt. Seit dem Schuljahr 2003/04 kommen Kandidatinnen und Kandidaten des Informatiklehramts im Praktikum an das Gymnasium St. Martin und werden hier betreut. Im Bereich der praxisorientierten Lehrerausbildung hat unsere Schule in den traditionellen Fächern schon eine langjährige Tradition. Nun kann sich auch die Informatik hier dem Bildungssystem zur Verfügung stellen.
Seit dem Schuljahr 2009/10 werden in einer Forschungs-und Bildungskooperation Workshops abgehalten und Exkursionen zu Firmen und an die Universität organisiert und durchgeführt. Katharina Brugger unterrichtet am BG|BRG Villach St. Martin und ist im Leitungsteam der Informatik-Werkstatt der Universität Klagenfurt bzw. im Regionalen Fachdidaktikzentrum Informatik.
Mit IMST² (Innovations in Mathematics, Science and Technology Teaching):
Ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung der Schulentwicklungsarbeit im Gesamten und im Bereich der Informatik im Besonderen ist die Teilnahme am Projekt IMST² des bm:bwk (http://www.imst.ac.at/) . Im Zentrum der professionellen Evaluation – unter Coaching durch externe Experten – der im Schuljahr 2003/04 zu Ende gegangenen 4- jährigen Unterstufenausbildung in Informatik. Die vorliegenden Ergebnisse werden fĂĽr die zukĂĽnftige Entwicklung der Schule herangezogen und konstruktiv fĂĽr weitere Innovationen gemäß dem Leitsatz „Vorsprung durch Innovation“ genutzt werden. Diese Evaluationsarbeit wurde auch auf der internationalen Informatik Fachdidaktik tagung ISSEP (Informatics in Secondary Schools – Evolution and Prospectives) im September 2004 an der Universität Klagenfurt präsentiert und publiziert.
Im Rahmen von IMST3 wurde im Schuljahr 2004/05 ĂĽber den MNI-Fonds fĂĽr Unterrichts- und Schulentwicklung (Schwerpunkt „Lehren und Lernen mit Neuen Medien“) ein Projekt unterstĂĽtzt, in dessen Rahmen Ăśberlegungen zum Erstellen von E-Learnings-Sequenzen fĂĽr den Informatikunterricht der 10- bis 12-Jährigen angestellt wurden und andererseits die Effizienz, Akzeptanz und Nachhaltigkeit von E-Learning im Vergleich zu konventionellem Unterricht (im Sinne von Erarbeiten der Inhalte im Klassenverband) fĂĽr diese Altersgruppe untersucht wurde. Im Schuljahr 2005/06 untersuchte eine Projektarbeit die Informatikausbildung in den 3. Klassen AHS in Kärnten zwei Jahre nach der EinfĂĽhrung von IKT/Informatik als eigenes Fach ab der 1. Klasse. Lehrerinnen und Lehrer wurden zur Akzeptanz und Einschätzung der Umsetzbarkeit des Standards fĂĽr Informatik befragt. SchĂĽlerInnen wurden zu ihren schulischen und privaten Rahmenbedingungen, unter denen sie sich informatisches Wissen und informatische Fertigkeiten aneignen können, befragt.
Direktor Heimo Senger arbeitet auch im Leitungsteam von IMST mit. Alle Arbeiten im Rahmen von IMST² und IMST3 unter www.imst.ac.at.
Mit dem Technikum Kärnten:
Im Schuljahr 2004/05 begann eine vielversprechende Zusammenarbeit mit dem Geoinformatiklehrgang des Technikums Kärnten. Ausgangspunkt war der in der neuen Oberstufe des Realgymnasiums geschaffene interdisziplinäre Pflichtgegenstand Informatik-Geographie (GIS), für den unter der tatkräftigen Unterstützung des Technikums Planungs- und fortbildungsmaßnahmen durchgeführt wurden.
Mit der Volksschule St. Martin:
Seit dem Schuljahr 2022/23 findet eine Kooperation mit der VS St. Martin statt. Dabei arbeiten Kinder der 4. Klasse Volkschule mit SchĂĽler:innen des Gymnasiums zusammen und setzen gemeinsam Projekte im Bereich Digitalisierung, Informatik und digitale Grundbildung um, entwickeln digitale Artefakte und knĂĽpfen dabei erste BerĂĽhrungspunkte mit der AHS-Unterstufe.