19 Mai Unter denselben Sternen – unsere Erasmus+-Reise nach Sistiana und Triest
Unter denselben Sternen – unsere Erasmus+-Reise nach Sistiana und Triest
Von Elena Koffler-Possamai – 4D
Neue Menschen kennenlernen, eine fremde Kultur erleben und die italienische Sprache endlich im echten Leben anwenden – genau das erwartete uns bei unserer Reise nach Triest. Dank des Erasmus+-Programms durften wir vier Tage voller spannender Erfahrungen, neuer Freundschaften und unvergesslicher Momente erleben.
Mit großer Vorfreude und Neugier machten wir uns am 19. Mai gemeinsam auf den Weg nach Triest. Für uns, die 15 Schülerinnen der Italienischgruppe von Frau Professor Pianca, begann damit eine ganz besondere Reise, die auch von Frau Professor Kendi begleitet wurde.
Unser Ziel war es, die im Unterricht erlernten Sprachkenntnisse in realen Situationen anzuwenden und dabei mehr Selbstvertrauen im Sprechen zu gewinnen. Gleichzeitig wollten wir den Alltag in Italien hautnah erleben und wertvolle interkulturelle Erfahrungen sammeln.
Schon die Anreise versprach viele spannende Eindrücke: Wir besuchten die beeindruckende Digital Art Gallery in Gorizia sowie das berühmte Schloss Miramare, das uns mit seiner besonderen Atmosphäre sofort verzauberte.
Am nächsten Morgen stieg die Spannung, da wir zum ersten Mal unsere italienische Partnerschule besuchten. Dank einer gelungenen Mischung aus Deutsch und Italienisch funktionierte die Kommunikation hervorragend, sodass wir bereits am ersten Tag enge Kontakte knüpfen und neue Freundschaften schließen konnten.
Sogar unsere Physikkenntnisse wurden auf die Probe gestellt! In gemischten Gruppen, bestehend aus je vier österreichischen und vier italienischen Schülern, bekamen wir die Aufgabe, funktionstüchtige Taschenlampen zu bauen. Da unser Alltag in Triest jedoch nicht nur von der Schule geprägt war, durften wir die Stadt im Rahmen verschiedener Aufgaben auch auf eigene Faust erkunden. Dabei besichtigten wir unter anderem die beeindruckende Piazza dell’Unità d’Italia und die Fontana dei Quattro Continenti. Der letzte Tag klang schließlich sportlich aus, denn ein Orientierungslauf stand auf dem Programm. Dieser wurde in Zweierteams absolviert, wodurch sowohl unsere Teamfähigkeit als auch unsere Sprachkenntnisse gleichermaßen gefordert wurden.
Da jede Reise einmal zu Ende geht, mussten wir uns schließlich schweren Herzens von unseren neuen Freunden verabschieden und unser Hotel „Alla Dolina“ verlassen. Was bleibt, sind unvergessliche Erinnerungen, viele neue Freundschaften und die große Vorfreude auf ein Wiedersehen.
Wie nah wir uns trotz der Entfernung geblieben sind, fasst ein kleines Gedicht zusammen, das wir während unserer gemeinsamen Zeit formuliert haben:
„Le stelle che noi vediamo sind dieselben, die wir sehen!
Wir haben den See e noi abbiamo il mare,
but it feels the same.”






