BG|BRG Villach St.Martin | Virtuelle Podiumsdiskussion mit Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser
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Virtuelle Podiumsdiskussion mit Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser

Virtuelle Podiumsdiskussion mit Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser

Virtuelle Podiumsdiskussion mit Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser anl√§sslich √Ėsterreichs 25-j√§hriger EU-Mitgliedschaft

Am 12. Mai 2020 fand eine Videokonferenz mit unserem Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, dem Gesch√§ftsf√ľhrer des Europahauses Marc Germeshausen und Dr. Johannes Maier, dem EU-Koordinator der Landesregierung, statt. Wir, die 6B und 7C Klasse des BG/BRG St. Martin, durften dem Landeshauptmann Fragen zur EU und zur Corona Krise stellen.

Bei diesem Gespr√§ch √ľberraschte mich der Weitblick Dr. Kaisers, denn mehrmals sprach er von der Zukunft und erw√§hnte auch Ideen f√ľr zuk√ľnftige gemeinsame Probleml√∂sungen. Auf die Frage, wie die EU K√§rnten ver√§ndert hat, meinte er, dass K√§rnten fr√ľher am √∂stlichsten Rande Westeuropas lag, doch dank der EU und vor allem deren Ausweitung nach Osten und S√ľdosten r√ľckte unsere Heimat ins Herz Europas.

Er pers√∂nlich glaube an die Zukunft der EU und ist sich sicher, dass sie in 25 Jahren noch bestehen wird. Au√üerdem w√§re er nicht nur f√ľr eine wirtschaftlich starke Europ√§ische Union, sondern auch f√ľr mehr Solidarit√§t unter den Mitgliedstaaten. Peter Kaiser sieht die Zukunft in gemeinsamen Wegen, z.B. beim Herangehen an die Klimakrise und betonte immer wieder die gute Beziehung zu unseren Nachbarn Slowenien und Italien. Selbst w√§hrend der Corona Pandemie tauschten sich K√§rntner und italienische √Ąrzte aus und das Land K√§rnten unterst√ľtzte Italien mit einer Lieferung aus Schutzbekleidung, weil man sie dort n√∂tiger brauchte.

Etwas, das unserem Landeshauptmann sehr am Herzen liegt, ist, dass die EU viel mehr leistet als wir sehen und dass es wichtig ist, sich auch als EU-B√ľrgerin oder EU-B√ľrger zu f√ľhlen. Er sieht ein gro√ües Problem darin, dass uns oft nicht bewusst ist, was die EU erm√∂glicht hat oder dass diese Unterst√ľtzung nicht anerkannt wird.

Ein Punkt, den ich sehr inspirierend fand, war die Hervorhebung der Enkelverantwortung. Einerseits h√§tten die √§lteren Generationen gegen√ľber j√ľngeren die Verantwortung den Planeten zu sch√ľtzen, um diesen eine Zukunft zu geben. Andererseits h√§tten wir, als die j√ľngste Generation, jetzt die Verantwortung, physische Distanz zu wahren, um unseren Gro√üeltern das Leben zu retten.
Marie Leitner, 6BB

 

Zuerst war ich sehr nervös, aber als sich der Landeshauptmann kurz vorstellte, ist er mir durch seine bodenständige und respektvolle Art sofort in einem positiven Licht erschienen.

Es haben drei bis vier Sch√ľler aus jeder Klasse eine Frage gestellt, aber falls sich w√§hrend der Konferenz weitere Fragen aufdr√§ngten, durfte man diese am Ende auch stellen.
Johanna Lugger, 6BB

 

Mir persönlich hat diese Videokonferenz sehr gut gefallen, da es einmal etwas anderes war. Nicht jeder hat die große Ehre, mit unserem Landeshauptmann live zu kommunizieren.
Emma Stangl, 6BB

LH Dr. Kaiser hat auch √ľber die jetzige Situation mit Covid-19 geredet. Er hat erw√§hnt, dass die EU 3,4 Billionen Euro f√ľr verschiedene Programme zur Unterst√ľtzung der Mitgliedsl√§nder zur Verf√ľgung gestellt hat. Weiters warnte er davor, dass die Pandemie des Virus nicht zu einer Pandemie der Armut und Arbeitslosigkeit werden darf.
Valentina Weber, 6BB

 

 

Die Frage, was er w√§hrend der Corona Krise anders machen w√ľrde oder gemacht h√§tte, wenn er Bundeskanzler w√§re, hat mir besonders gut gefallen und seine Antworten haben mich √ľberrascht. Als erstes erw√§hnte er, dass er zum Beispiel Sportpl√§tze schon wieder √∂ffnen w√ľrde. Er schlug auch vor, dass man dieses Experiment zun√§chst in K√§rnten versuchen sollte, da es hier die wenigsten Corona F√§lle in √Ėsterreich gibt. Durch diese Test Phase k√∂nnte man dann sehen, ob es auch in anderen Bundesl√§ndern schlau w√§re, Sportanlagen wieder aufzusperren.
Helena Gerzabek, 6BB

 

Der Grund dieser virtuellen Podiumsdiskussion war der Beitritt √Ėsterreichs zur Europ√§ischen Union vor 25 Jahren. F√ľr all jene, die an der ganzen Konferenz interessiert sind, sei angemerkt, dass man den EU-Talk mit Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser auf Youtube findet.
Livia Wittmann, 6BB

 

A video conference with Carinthia’s Governor Dr Peter Kaiser

On Tuesday May 12th, classes 6B and 7C were honoured to meet Carinthia’s Governor Dr Peter Kaiser, due to Corona restrictions, via video chat. It was a great experience and I think I can speak for all of us when I say we learned quite a few new facts concerning Carinthia’s role in the EU.

At the beginning, he mentioned the 25th anniversary of Austria‚Äôs entry into the EU as well as the commemoration of 60 years since the Schuman Declaration and the end of WW2 75 years ago. Accordingly, he stressed the importance of cooperation and the need for the EU countries to work together, particularly during the present corona crisis. He emphasised the necessity for more common policies among EU countries and more common political goals regarding tax evasion and health issues, for example. As the discussion advanced, it became clear that Mr. Kaiser himself is the EU‚Äôs greatest fan. That is the reason why he was a bit disappointed about how negatively and ‚Äúnot caring‚ÄĚ the EU was pictured in the media during the current crisis although it was helping with ‚ā¨3.4 trillion in aid.

Furthermore, he emphasised several times how greatly Carinthia has benefited from Austria‚Äôs entry into the EU. I personally was surprised when he told us that Carinthia has profited the most from all Austrian provinces, being a net-recipient having received, over the years, ‚ā¨2.8 billion from the EU to support social and regional projects. Therefore, he wishes more awareness among the population as most citizens do not know about the tremendous benefits the EU has given us.
Katja Eder, 6BB

 

 

The video conference was very informative, and Mr. Kaiser answered all our questions in detail. He talked in a very polite way and focused on the questions we were asking. I really appreciated that.
Anna-Maria Brunner, 6BB                                                                                      

 

Concerning our trip to Brussels in order to visit the main EU institutions, Governor Kaiser was unable to specify when travel restrictions would be lifted but he was hoping for the best and said that we would make it to Brussels.
Paul Kofler, 6BB

 

Brexit has made people question how certain the future of the EU is, so hearing Mr Kaiser speak of the next 25 years in the EU without as much as a shimmer of a doubt was rather surprising.
Emma Wood, 6BB

https://www.ktn.gv.at/Service/News?nid=31254

https://www.youtube.com/watch?v=LxnDgSVLGAw