BG|BRG Villach St.Martin | Sparkling Science Projekt: Besuch der Universität Klagenfurt, 1F
3126
post-template-default,single,single-post,postid-3126,single-format-standard,cookies-not-set,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-theme-ver-9.2,wpb-js-composer js-comp-ver-4.11.2.1,vc_responsive

Sparkling Science Projekt: Besuch der Universität Klagenfurt, 1F

Sparkling Science Projekt: Besuch der Universität Klagenfurt, 1F

Am 26. Februar 2015 war es soweit. Wir, die 1F-Klasse des BG|BRG Villach St. Martin, besuchten die Universität Klagenfurt.

Um 8 Uhr morgens trafen wir uns mit unseren Begleitlehrern, Herrn Professor Altmann und Frau Professor Rohrer, vor der Schule. Ein Bus brachte uns an die Universität Klagenfurt. Dort warteten auch einige andere Klassen von verschiedenen Schulen, insgesamt waren wir ca. 150 Schüler.

Nach der Begrüßung wurden alle Klassen in Gruppen eingeteilt. Wir und eine fremde Klasse waren in der Gruppe „Codeknacker“.

MitarbeiterInnen des Instituts für Informatikdidaktik führten uns gleich in die Bibliothek der Universität. Dort wurden wir in 2 Gruppen eingeteilt.  Meine Gruppe ging zuerst ins Magazin. Dort werden sehr viele Bücher in hohen Regalen aufbewahrt. Es gibt die verschiedensten Bücher dort. Manche Bücher enthalten zusammengefasste Zeitungsartikel, es gibt sehr große und schwere Lexika und Sachbücher. Die Regale sind verschiebbar. Deshalb kann man dort so viele Bücher auf engem Raum stapeln. Die Bücher werden von Studenten ausgeliehen. Im Magazin  wurden wir wieder in 5er-Gruppen aufgeteilt. Dann mussten wir eine Aufgabe lösen. Wir bekamen eine Buchnummer und haben das Buch dann in den Regalen finden müssen. Das war sehr lustig und interessant.

Nach dem Magazinbesuch gingen wir in die sogenannte Schatzkammer. Dort befinden sich alte Papyrusrollen und Pergamente. Es gibt auch sehr viele uralte Bücher. Auch das kleinste Buch der Welt: 1 Seite ist nur 1 mm lang, auf jede Seite passt nur 1 Buchstabe. Daneben war ein riesiges  Buch, das mit Gold verziert war: Es war ein Geschenk  für Kaiser Franz Joseph. Nach dem Schatzkammerbesuch mussten wir eine Frage beantworten: „Wie kann man Wissen speichern?“ Antwort: Im Gehirn, auf Papier schreiben, digital speichern etc. Nach Beantworten der Frage bekamen wir einen großen Buchstaben, den wir am Schluss im Hörsaal  an der Tafel anbringen sollten.

Jetzt hatten wir alle eine kurze Pause verdient. Es gab Wurstsemmeln und Orangensaft. Nach der Pause ging es zu den Stationen.

Station A

Wir bekamen ein Blatt Papier und einen Bleistift.  Dann beantworteten wir die gestellten Fragen und trugen die Lösungen in Kästchen ein. Das Lösungswort lautete „Apple“. Dann bekamen wir ein „Kryptex“, eine Art Mini-Safe. Dort stellten wir die Lösungsbuchstaben ein. Dann ging das Kryptex auf und es lag ein vermeintlich leerer Zettel darin.

Station B

Ein Student gab uns eine Taschenlampe und sagte, wir sollten den Zettel genauer untersuchen.  Das Licht der Taschenlampe machte Buchstaben sichtbar. Es erschien die Frage: “Wie heißt das Hauptteil des Computers?“ Wir schrieben „Prozessor“ auf.  Auf dem Zettel  waren auch Striche und Punkte zu sehen. Mit einer Code-Tabelle konnten wir auch dieses Wort entschlüsseln.

Station C

Dort teilten wir uns selbst in Gruppen ein und holten uns an einem Tisch einen BEEBOT ab. Das ist ein kleiner Roboter, der steuerbar ist. Er hat auf dem Rücken verschiedene Pfeiltasten(links, rechts, vor, zurück ), eine Start- und eine Löschtaste. Wir bekamen nun eine grüne Tafel, auf der ein Buchstabe stand. Bei meiner Gruppe war es ein T. Jetzt mussten wir den Beebot diesen Buchstaben am Boden nachfahren lassen. Das machte sehr viel Spaß. Dann bekamen wir einen weiteren Buchstaben (H). Diesen durften wir nur mit der Links- und Rückwärtstaste nachfahren. Danach gab es ein kleines Spiel. Welche Gruppe zuerst den Buchstaben S mit der Links- und Rückwärtstaste nachfahren würde. Leider gewann meine Gruppe nicht.

Nach den Stationen ging es in den Hörsaal. Wir saßen in den Reihen und hörten einen Vortrag zum Thema Geheimsprachen. Wir lernten, dass wenn man eine Nachricht verschickt, erkennt der Computer nur 0000 und 11111. Es könnte auch einmal passieren, dass bei einer Sonneneruption eine dieser Zahlen geändert wird. Das verändert die ganze Nachricht. Manchmal kann man auch den Fehler entdecken und die ursprüngliche Nachricht wiederherstellen. Das letzte Bit ist immer der Prüfbit, dh. wenn die Nachricht mehr 1er als 0er beinhaltet, muss zum Schluss ein 0er kommen, und umgekehrt wenn die Nachricht mehr 0er als 1er beinhaltet, muss zum Schluss ein 1er kommen.

Nach dem Vortrag mussten wir im Hörsaal sitzen bleiben. Dann kamen auch die ganzen anderen Klassen.  Dann haben wir die riesigen Buchstaben an der Tafel geordnet. Es kam das Wort „ INFORMATIKGENIES“ heraus.  Somit war unser Ausflug an die Universität Klagenfurt zu Ende. Der Bus brachte uns wieder heim.

Mir hat dieser Tag sehr gefallen und ich habe einiges gelernt. Ich freue mich schon aufs nächste Mal!

Bericht von Samuel Keller, 1F