BG|BRG St.Martin Abendschule | Schulunterrichtsgesetz
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Schulunterrichtsgesetz

Das Wichtigste aus dem Schulunterrichtsgesetz

 

Seit 1. M├Ąrz 1997 gilt das neue Schulunterrichtsgesetz f├╝r Berufst├Ątige (kurz SchUG-BKV), das Studierenden und Lehrern mehr Autonomie und Eigenverantwortung ├╝berl├Ąsst. Wichtig ist, dass der Studierende mit den auf den ersten Blick gew├Ąhrten Freiheiten nicht zu gro├čz├╝gig umgeht, da sonst am Ende des Semesters das b├Âse Erwachen folgen wird.┬áIm Folgenden werden die wichtigsten f├╝r uns g├╝ltigen Paragrafen zusammengefasst, wobei auch auf besondere Vor- und Nachteile hingewiesen wird.

 

┬ž 7 Anmeldungen f├╝r das laufende Semester

F├╝r die Aufnahme hat die Schulleiterin eine Frist zur Anmeldung festzulegen.
Diese Frist betr├Ągt vier Wochen ab Semesterbeginn.

 

┬ž 21 Leistungsbeurteilung f├╝r ein Semester

Die Beurteilung erfolgt durch die Lehrkraft des betreffenden Unterrichtsgegenstandes.
Leistungsfeststellung am Ende des Semesters: Wenn die Lehrkraft eine sichere Leistungsbeurteilung nicht treffen kann, so hat sie sp├Ątestens innerhalb der letzten zwei Wochen des Semesters eine Leistungsfeststellung anzuordnen. Treten Studierende zu dieser Leistungsfeststellung nicht an, so sind sie in diesem Unterrichtsgegenstand f├╝r das betreffende Semester nicht zu beurteilen. Diese Leistungsfeststellung kann schriftlich oder m├╝ndlich erfolgen (oder sowohl als auch). Sie ist notwendig, wenn bestimmte w├Ąhrend des Semesters gestellte Aufgaben nicht erf├╝llt wurden, wenn sich die Lehrkraft kein klares Bild ├╝ber den Leistungsstand der Studierenden machen kann (z.B. wegen fehlender Schularbeiten, Tests, Ausarbeitungen, Mitarbeit, …). Wird ein Pflichtgegenstand negativ abgeschlossen, muss dar├╝ber ein Kolloquium (im Lauf des n├Ąchsten Semesters) abgelegt werden.

Die Mitarbeit im Unterricht ist Grundvoraussetzung f├╝r eine Benotung, Studierende, die (fast) nie anwesend sind, k├Ânnen nur mit Nicht beurteilt benotet werden. Das n├Âtige Ausma├č der Mitarbeit f├╝r eine positive Note muss den Studierenden am Semesterbeginn mitgeteilt werden.

 

Studierende haben auch ein Recht auf Wunschpr├╝fungen: Auf Wunsch der Studierenden ist einmal im Semester eine Leistungsfeststellung durchzuf├╝hren. Das Ansuchen ist so zeitgerecht zu stellen, dass die Durchf├╝hrung der Pr├╝fung m├Âglich ist.

 

┬ž 22 Information der Studierenden ├╝ber ihren Leistungsstand

Studierende haben das Recht, auf ihr Verlangen hin ├╝ber ihren Leistungszustand informiert zu werden.
Wenn die Leistungen von Studierenden nicht oder mit Nicht gen├╝gend zu beurteilen w├Ąren, muss ihnen dies unverz├╝glich mitgeteilt werden. In einem beratenden Gespr├Ąch sollen leistungsf├Ârdernde Ma├čnahmen besprochen werden.

 

┬ž 23 Kolloquien

Falls Studierende in einem Modul nicht oder mit Nicht gen├╝gend beurteilt wurde, muss dies durch ein Kolloquium ausgebessert werden. Dieses kann wiederholt werden oder das Modul kann neu gebucht werden. Es ist zwar m├Âglich, auch im negativ abgeschlossenen Modul in die n├Ąchste Stufe aufzusteigen, aber bis zum Ende dieses Semesters muss die negative Note ausgebessert werden. Man kann also nie ein Modul, in dem man negativ ist, zwei Stufen h├Âher besuchen.

Ein Kolloquium muss einen m├╝ndlichen Teil beinhalten der ca. 20 Minuten dauern soll und darf in Schularbeitsf├Ąchern zus├Ątzlich einen schriftlichen Teil haben. Studierende oder Lehrkr├Ąfte k├Ânnen als Zuh├Ârer an Kolloquien teilnehmen.

 

Jedes Modul kann maximal viermal durch Besuch/Kolloquien benotet (inkl. Nicht beurteilt oder Nicht gen├╝gend) werden, danach ist eine Ausnahmegenehmigung seitens der Direktion n├Âtig.

Nicht gen├╝gend oder Nicht beurteilt in M4: Besucht von M5 ist m├Âglich, M6 muss aber positiv abgelegt werden, sonst kann M6 nicht gebucht werden. Falls das Kolloquium negativ ist, muss M4 erneut besucht/gepr├╝ft werden. In allen positiv abgeschlossenen Modulen bleiben alle Noten erhalten und das n├Ąchsth├Âhere Modul kann besucht werden.

 

Pr├╝fungsstoff: Lehrstoff des entsprechenden Gegenstandes f├╝r den Zeitraum eines Semesters. Kolloquien sind nur ├╝ber den ganzen Stoff eines Semesters m├Âglich. Kolloquien sind m├╝ndlich, in allen Schularbeitsf├Ąchern k├Ânnen sie aber zus├Ątzlich auch schriftlich sein.

 

Lehrkraft: die den Unterrichtsgegenstand zuletzt unterrichtende Lehrkraft oder nur im Verhinderungsfall eine fachkundige Lehrkraft. Die Beurteilung legt die Lehrkraft fest und diese gilt als Leistungsbeurteilung f├╝r das ganze Semester (Pr├╝fungsnote = Semesternote).

 

Pr├╝fungstermine

Kolloquien sind fr├╝hestens am Anfang des folgenden Semesters m├Âglich. Pro Semester d├╝rfen Studierende jeweils nur zu einem Kolloquium pro Fach/Modul antreten, die Termine f├╝r jedes Modul werden zu Semesterbeginn auf der Schulhomepage angek├╝ndigt.

Pro Modul wird es 2 bis 3 Termine pro Semester geben, jeweils am Semesterbeginn und -ende sollte ein Termin verf├╝gbar sein. Studierende m├╝ssen sich bis sp├Ątestens 1 Woche vor dem Termin f├╝r ein Kolloquium anmelden. Ersatztermine gibt es nur bei Krankheit mit ├Ąrztlicher Best├Ątigung, ansonsten kann dann nur der n├Ąchste Termin gebucht werden. Abmeldungen von┬á Pr├╝fungsterminen m├╝ssen bis 8:00 am Pr├╝fungstag erfolgen, Konsequenzen f├╝r einen Nichtantritt gibt es nicht, allerdings ist dieser Termin damit verbraucht.

 

┬ž 28 Wiederholung von Pflichtgegenst├Ąnden

Ein Modul kann h├Âchstens zweimal wiederholt werden.┬áEine dritte Wiederholung kann auf Ansuchen der Studierenden von der Schulleiterin bei Vorliegen wichtiger Gr├╝nde bewilligt werden, vgl. ┬ž 23.