IBC - International Bilingual Classes DE | IBCA-AbsolventInnen
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IBCA-AbsolventInnen

Wir wĂŒrden uns sehr freuen, von Ihnen zu hören, wenn Sie AbsolventIn von St. Martin sind. Die AbsolventInnen des IBC-Programms des Gymnasiums St. Martin studieren und arbeiten in vielen spannenden Sektoren mit den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen. Bleiben Sie in Kontakt mit anderen AbsolventInnen – eine gute Gelegenheit zum Netzwerken, oder teilen Sie Ihre Expertise und Erfahrungen den SchĂŒlerInnen mit, die zurzeit im Programm sind. ErzĂ€hlen Sie uns, wie es Ihnen geht, wo Sie jetzt sind und ob Sie irgendwelche Ideen haben, mit denen Sie uns unterstĂŒtzen können. VorschlĂ€ge fĂŒr zukĂŒnftige Treffen, Beteiligung am Unterricht sowie Besuche von SchĂŒlerInnen sind immer willkommen! Wenn Sie ein(e) AbsolventIn unserer Schule sind, wĂŒrden wir uns sehr freuen, von Ihnen zu hören und Ihren beruflichen Werdegang hier prĂ€sentieren zu dĂŒrfen. FĂŒr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an ibc@it-gymnasium.at.

 

Klicken Sie auf diesen Link, um einige der ehemaligen SchĂŒlerInnen des St. Martin Gymnasiums kennen zu lernen und mehr ĂŒber ihre Erfahrungen im Programm zu erfahren: https://www.it-gymnasium.at/ibc/rueckmeldungen-ehemaliger-schuelerinnen-und-schueler-2/

 

Unsere AbsolventInnen zeigen vor, was es heißt, glĂŒckliche selbstbewusste SchĂŒlerInnen zu sein, die bereit sind, die Welt zu erkunden, um ihr Potenzial voll zu entfalten.

 

Eine schnelle Tour durch die Seiten unserer AbsolventInnen fĂŒhrt uns von TierĂ€rzten, die Breitmaulnashörner in SĂŒdafrika studieren, ĂŒber ForschungsabsolventInnen der UniversitĂ€t Oxford und PraktikantInnen in Internationaler Diplomatie bis hin zu FinanzexpertInnen in der internationalen Bankenwelt. Wir sind stolz auf alle AbsolventInnen, die ihre Zukunft selbst gestalten, damit ihre persönlichen Ziele in ErfĂŒllung gehen.

 

“Fundierte Sprachkenntnisse sind schlicht und einfach eine Grundvoraussetzung fĂŒr ein Studium im fremdsprachigen Ausland. Vier Jahre lang habe ich an der UniversitĂ€t von Oxford studiert (Studiengang “Molecular and Cellular Biochemistry”) und wurde dort von den allerbesten Professoren unterrichtet. Mein Interesse fĂŒr Biochemie/Molekularbiologie wurde allerdings schon zu Schulzeiten geweckt und von meinem damaligen Biologielehrer sehr gefördert. Ohne dieses Umfeld wĂ€re ich vermutlich gar nicht auf die Idee gekommen mich in Oxford zu bewerben. Der Studieneinstieg ist mir nicht besonders leicht gefallen, wohl bedingt durch die Unterschiede zwischen dem sehr breit gefĂ€cherten österreichischen und dem auf Spezialisierung ausgerichteten britischen Schulsystem. Der bilingualen Ausbildung verdanke ich jedoch die FĂ€higkeiten, die es mir ermöglicht haben, trotzdem recht schnell in England Fuß zu fassen. Mir gefiel es dort so sehr, dass ich noch vier weitere Jahre blieb um am University College London mein Doktorat zu absolvieren.  Mittlerweile arbeite ich als Wissenschaftlerin in einem Forschungslabor an der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t in MĂŒnchen. Ich erforsche Genregulierung, also wie Zellen entscheiden welche im Erbmaterial gespeicherte Information sie ausgelesen und welche Information sie einfach ignorieren. Da das universitĂ€re Forschungsumfeld ein sehr internationales ist, ist die Arbeitssprache im Labor Englisch. Mein Alltag gestaltet sich also nach all diesen Jahren immer noch bilingual.”
Anna Köferle (Maturajahrgang 2008)

 

„Als ich wĂ€hrend meines Dolmetschstudiums fĂŒr Französisch und Russisch in Graz begriff, dass die Wissenschaft fast ausschließlich auf Englisch kommuniziert, ahnte ich zum ersten Mal, wie vorteilhaft es sein kann, fließend Englisch zu sprechen.
Doch erst als ich im Berufsalltag angekommen war, wurde mir klar, wie wertvoll die Ausbildung war, die ich erhalten hatte. Die FĂ€higkeit, ohne große Anstrengung eine Unterhaltung zu fĂŒhren, auch komplexe Sachverhalte zu schildern und die angelsĂ€chsische Kultur zu verstehen, erleichtern mir den Arbeitsalltag.
Ich arbeite bei LinkedIn Learning in einem internationalen Umfeld, wo ich die Produktion von französischen Lernvideos koordiniere. Im Rahmen meiner Arbeit bin ich tÀglich mit Kollegen aus den USA in Kontakt, diskutiere VorschlÀge und prÀsentiere Strategien auf Englisch.
In einer globalisierten Welt werden solche Kompetenzen immer wichtiger, daher kann ich den bilingualen Zweig des BG&BRG St. Martin jedem SchĂŒler ans Herz legen.“
Ira Ahmetovic, MA (Maturajahrgang 2007)

 

„Ich studierte zuerst an der London School of Economics (LSE) in Großbritannien und schloss dort mit dem BA ab, dann setzte ich an der Wharton School of Finance in Philadelphia, USA mein Studium fort. An der LSE habe ich mein Undergraduate Degree in Wirtschaftswissenschaften und Management absolviert. Danach erlangte ich an der Wharton School das Doktorat in Finanzwissenschaften. Momentan arbeite ich bei Goldman Sachs in London. Mein Fokus hier sind im Moment die Fixed Income und Foreign Exchange MĂ€rkte.“
Dr. Thomas Plank, BA (Maturajahrgang 2003)

 

„Nachdem es mir möglich war, im vergangenen Jahr durch Praktika in SĂŒdkorea, bei der österreichischen Botschaft in BrĂŒssel und bei der UNO in Wien einen Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen, ist es nun mein Ziel in einem internationalen Umfeld zu arbeiten und die interkulturellen Kompetenzen, die schon sehr frĂŒh durch meine Ausbildung im bilingualen Zweig des St. Martiner Gymnasiums geprĂ€gt wurden, unter Beweis zu stellen.“
Mag. Julia Werner, BA (Maturajahrgang 2005)

 

„In Mathematics, my field of study, English specialised literature was daily routine. With a solid education provided by the bilingual program I was able to fully concentrate on the content without having to deal with language difficulties. Additionally, during a work placement at a research centre in Spain, English was the language used to communicate with colleagues from all over the world.
A bilingual education is an excellent way to achieve a high language level at a time when learning is easy: in childhood and youth. Apart from the personal benefit, a high level of proficiency in English enhances any CV as it is an essential skill at the job market.
By working in industry for several years my key asset of a solid basis further developed to using English like a ’second skin‘: switching langugages as needed is bread and butter when you’re employed at an international company. In my spare time I further develop my communication, presentation and leadership skills in our newly established club ‚Toastmasters Villach‘ – in English of course.“
Andrea Appe

 

„Nach 8 Jahren Unterricht mit IBC habe ich 2009 mit meinem Medizinstudium an der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t in MĂŒnchen begonnen. Auch wenn der Schwerpunkt des bilingualen Zweigs auf Sprachen liegt, kann ich auch noch heute behaupten, dass ich von meinen 8 Jahren im IBC Programm vielseitig profitiert habe. Es war mir nicht nur möglich, problemlos in englischer Sprache mit anderen zu kommunizieren. Ich war auch schnell in der Lage naturwissenschaftliche Fachliteratur, die auf Englisch verfasst ist, zu verstehen, was mir im weiteren Medizinstudium an der TU MĂŒnchen natĂŒrlich viele Vorteile brachte. Ich war fĂŒr ein Semester an der National University of Singapore, wo ich Vorlesungen in Molekularbiologie belegte. Ein Drittel des praktischen Jahres habe ich in plastischer Chirurgie in einem Krankenhaus in Kapstadt absolviert. Besonders nĂŒtzlich waren meine Englischkenntnisse beim Abfassen und Vortragen wissenschaftlicher Ergebnisse auf Konferenzen in Buenos Aires und New York. Auch in meiner heutigen TĂ€tigkeit als Arzt in der Onkologie im Klinikum rechts der Isar in MĂŒnchen bleibt die englische Sprache im Umgang mit internationalen Patienten sowie Forschungskollegen wichtig.

Ich kann das bilinguale Programm am BG/BRG St. Martin allen empfehlen, die an einer breitgefĂ€cherten Ausbildung interessiert sind. RĂŒckblickend hatten wir in unserer Klassengemeinschaft viel Spaß und schöne gemeinsame Unternehmungen.“

Dr. med. Michael Heider (Maturajahrgang 2008)

 

Ich habe mich nach der Volksschule fĂŒr den bilingualen Zweig am BG/BRG St. Martin entschieden, schlicht und ergreifend, weil ich „dabei ein gutes GefĂŒhl“ hatte. Zu Beginn war ich unsicher, ob meine Englischkenntnisse ausreichend sein wĂŒrden, habe aber die AufnahmsprĂŒfung geschafft. Die darauffolgenden 8 Jahre waren:

  • Herausfordernd, weil die Umstellung auf den englischsprachigen Unterricht anfangs schwer fĂ€llt. SpĂ€testens nach der Matura wird einem dann aber meist klar, dass sich die MĂŒhe gelohnt hat. Ob nun bei Reisen, Auslandsstudium oder Arbeit, (gutes) Englisch wird immer gebraucht.
  • Bereichernd, weil ich in den 8 Jahren Freunde fĂŒrs Leben gefunden habe, mit denen ich auch 6 Jahre nach der Matura noch in engem Kontakt bin.
  • Lehrreich, weil uns die hohen Anforderungen bestens fĂŒr den Studien- und Berufsalltag vorbereitet haben. Kurzfristige Deadlines, PrĂ€sentationen vor Publikum und Workload Management sind problemlos möglich.

Nach der Matura habe ich begonnen, transkulturelle Kommunikation an der KFU in Graz zu studieren. Mein Praktikum im 2. Semester hat mich nach Straßburg gefĂŒhrt (hierbei auch ein Hoch auf 6 Jahre Französischunterricht, wobei ich nicht nur außerordentlich gute Grammatik- und Rechtschreibkenntnisse erlangt habe, sondern zusĂ€tzlich die unsterbliche Liebe zur Sprache vermittelt bekam und fĂŒr mich entdecken konnte). Der viermonatige Aufenthalt hat mir so gut gefallen, dass ich beschloss in Frankreich weiter zu studieren. Das Studium der angewandten Fremdsprachen hat mir in weiterer Folge in meinem letzten Studienjahr einmal mehr die TĂŒren zu einer zweiten Auslandserfahrung geöffnet. So konnte ich im Rahmen des Erasmusprogrammes ein Jahr an der University of Edinburgh studieren.

Dank meiner Fremdsprachenkenntnisse gelang mir nach einer kurzen Auszeit der direkte Einstieg ins Berufsleben. Momentan bin ich in Amsterdam fĂŒr eine irische Firma im Bereich Human Resources tĂ€tig. In meinem Berufsalltag spreche ich Deutsch, Englisch und Französisch und lerne zusĂ€tzlich noch NiederlĂ€ndisch.

RĂŒckblickend hat mir der bilinguale Zweig sowohl Sprachkenntnisse auf höchstem Niveau, als auch Weltoffenheit, Leichtigkeit zur Kommunikation und Hunger auf Neues auf meinen weiteren Lebensweg mitgegeben.

Christina Wariwoda (Jahrgang 2013)

„Das Gymnasium St. Martin (, und vor allem der bilinguale Zweig,) bietet eine hervorragende humanistische Ausbildung und eine großartige Vorbereitung auf das weitere akademische Leben. Wir hatten wĂ€hrend der Unterstufe alle unsere vier Kinder im St. Martin. Zwei davon legten auch die Matura im bilingualen Zweig am Gymnasium St. Martin ab. Nach der Matura entschieden sich die Kinder fĂŒr die ETH ZĂŒrich (Maschinenbau mit Master in Biomedical Engineering, Informatik mit Ziel Master in Bioinformatik), die Uni ZĂŒrich (Indologie), und die TU MĂŒnchen (Maschinenbau und Robotik) und den Master an der ETH ZĂŒrich in Advanced Robotics. Das Gymnasium St. Martin bereitete die Kinder mit einer breiten humanistischen Ausbildung und vor allem der FĂ€higkeit, selbstĂ€ndig verschiedenste Themen aufarbeiten und die Resultate klar kommunizieren zu können, hervorragend auf den weiteren Lebensweg vor.“

DI Marc Vollenweider

 

„Als ich als zehnjĂ€hriger Bub in die erste Klasse des bilingualen Zweigs im Gymnasium St. Martin kam, war dies eine große Umstellung fĂŒr mich: Ein völlig neues Umfeld, die Freunde aus der Volksschule weg und dann noch die englische Sprache! Doch bald habe ich mich eingelebt, neue Freunde gefunden und mich im Englischen zurechtgefunden: Letzteres vor allem dank des Konzepts der „International Bilingual Classes“: Die Kinder werden in allen UnterrichtsfĂ€chern langsam und mit der UnterstĂŒtzung von Muttersprachlern an die englische Sprache herangefĂŒhrt. Die passiert ganz ohne Druck, da am Anfang immer die Möglichkeit bestand, auch auf Deutsch zu antworten.
Auch außerhalb des regulĂ€ren Unterrichts hatte der bilinguale Zweig viel zu bieten: Besonders in Erinnerung geblieben sind die Jahresprojekte, im Rahmen derer sich jede bilinguale Klasse mit einem Thema kreativ auseinandersetzt (z.B. mit der Suffragettenbewegung im England des frĂŒhen 20. Jahrhunderts).
Nach der Matura hat es mich gleich mehrmals in Ausland verschlagen: ZunĂ€chst absolvierte ich meinen Zivildienst in einem ehemaligen Konzentrationslager in Polen, danach verschlug es mich fĂŒrs Physikstudium in die Schweiz, und zwar an die ETH ZĂŒrich. Trotz der Tatsache, dass in beiden LĂ€ndern Englisch bekanntlich nicht die vorherrschende Sprache ist und ich mich somit nicht auf meinen Englischkenntnissen „ausruhen“ konnte, hat mir die humanistisch-sprachliche Ausbildung im bilingualen Zweig einerseits bei der interkulturellen VerstĂ€ndigung und andererseits beim Spracherwerb des Polnischen (und ja, auch des Schweizerdeutschen) sehr geholfen.
Ich freue mich darauf, was die Zukunft noch bringt, und dank des bilingualen Zweiges des BG/BRG St. Martin bin ich gut darauf vorbereitet.“

– Max Glantschnig (Maturajahrgang 2016)