BG|BRG Villach St.Martin | Darstellende Geometrie
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Darstellende Geometrie

Wahlpflichtgegenstand in der 7. und 8. Klasse

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, das hörte man früher oft als Begründung für die Bedeutung der Darstellenden Geometrie. Aber das Abbilden von Objekten ist keineswegs Hauptinhalt und Hauptziel der Darstellenden Geometrie. Der Name Darstellende Geometrie ist in diesem Sinne irreführend. Das Ziel des Unterrichts aus Darstellende Geometrie ist nicht das Herstellen schöner Bilder, sondern vielmehr die Beherrschung des Raumes insofern, als die Schülerinnen und Schüler die Fähigkeit erhalten sollen, mit nur gedachten bzw. geplanten Objekten unter Verwendung von Konstruktionsalgorithmen gedanklich zu hantieren. Dabei ist die exakte Abbildung dieser Objekte nicht Selbstzweck sondern ein wichtiges Hilfsmittel.

Die Darstellende Geometrie bietet Strategien zur Lösung räumlicher Probleme anhand graphischer Modelle. Mit welchen Hilfsmitteln diese graphischen Modelle erstellt werden, ist dabei letztlich unerheblich.
Beim Operieren mit Raumobjekten bedeutet das, dass man geometrisch denken und eine möglichst gut trainierte Raumvorstellung einsetzen muss. Dafür liefert die Darstellende Geometrie die notwendigen Denkstrukturen. Dass diese Denkstrukturen in sämtlichen Bereichen der Technik (Architektur, Ingenieurwesen, Vermessungswesen, Maschinenbau, Bergbau, Hüttenwesen, …) von Bedeutung sind, bestätigen weltweit nicht nur Vertreter der Universitäten und Technischen Hochschulen, sondern auch der großen Konzerne und Firmen.
Darstellende Geometrie ist auch bei verschiedenen Studienrichtungen Voraussetzung.