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Italienisch
Zweite lebende Fremdsprache an unserer Schule, wird im Gymnasium alternativ zu
Französisch angeboten, im Realgymnasium alternativ zu Latein/Französisch.
Lehrinhalte
Italienisch ist die Sprache unserer unmittelbaren Nachbarn. Vielfältige
Beziehungen verschiedenster Natur verbinden uns miteinander. Urlaub, Tagesausflüge,
Einkaufsfahrten nach Italien sind für viele eine liebe Gewohnheit. Das
hinterlässt Spuren – ciao verdrängt Servus, Pasta die Nudeln
und Pizza ist eine ernste Konkurrenz für Hamburger (und außerdem
viel gesünder). Italien ist unser wichtigster Wirtschaftspartner. Diese
Kontakte sind aus alten historischen Beziehungen hervorgegangen, die alle multikulturell
waren, von den Römern über das Christentum und die lateinische Sprache,
der Mutter des Italienischen. Alte Handelsstraßen führten zu den
Seestädten und Binnenmärkten, Pilgerwege nach Rom, Monte Sant` Angelo
und weiter ins Heilige Land, die Habsburger bemühten sich um Italien,
bevor sie nach Spanien kamen und blieben dort bis 1918. Die furchtbaren Ereignisse
des 20. Jahrhunderts trennten uns und lassen dennoch viel Gemeinsames erkennen.
Jahre des Wiederaufbaus, auch der gutnachbarlichen Beziehungen, folgten, die
sich endlich in einem gemeinsamen Europa frei entfalten können. Wie viel ärmer,
nein, undenkbar wäre Europa ohne die italienische Kultur, die Musik, die
Kunst.
Das ist eigentlich unser Programm! Wir sind (derzeit) 6 engagierte Italienischlehrerinnen,
unterstützt von Elisa, unserer italienischen Assistentin. Wir möchten
unseren SchülerInnen unsere Liebe zu Italien (die uns nicht blind macht,
sondern tolerant) weitergeben...
Lehrziele, Kommunikation, Information, Reflexion.
Mit Freunden Italienisch sprechen.
Am Strand, in der Schule, unterwegs, in der Gelateria, in der Pizzeria, an
der " bar" (das ist so etwas wie
ein "Espresso" ). Italienisch verstehen, im Gespräch, im Fernsehen,
im Film, in geschriebener Form. Erzählen. Stellung nehmen. Diskutieren.
Parallel zur mündlichen Sprachkompetenz wird die schriftliche erworben:
Notizen
schreiben, Karten, e-mail, traditionelle Briefe, Konzepte erstellen, schriftlich
Stellung nehmen, Berichte verfassen.
Lehrmethoden CD, Audiokassetten, Videofilme
von den ersten Stunden an. Texte aller Art, vom (Lehr-) Buch über die
Zeitung zum Internet
Wir spielen, auch Theater (besucht uns beim Tingel Tangel!),
wir singen, wir erfinden Geschichten und Gedichte.
Im Vertrauen gesagt: Wir üben auch. Ganz traditionell. Mit Übungsblättern.
Wir lernen auch einmal etwas auswendig. Wir sprechen im Chor (klingt ganz lustig).
Wir haben auch Hausaufgaben zu machen. Und schreiben Schularbeiten.
Wir haben
und pflegen Kontakte mit Partnerschulen in Italien.
Wir machen Projekte, häufig fächerübergreifend
(mit BE, GSK, Rel)
Wir fahren nach Italien, nach Udine, Grado, Aquileia, Venedig,
Triest.
Es gibt Intensivsprachwochen und Schüleraustausch, Alpe-Adria Projekte
und eigentlich gäbe es noch viel mehr, wenn die Schulsituation es gestattete.
Italienisch
im Gymnasium/Realgymnasium
5. Klasse (1.Lernjahr) 3 Wochenstunden
6. Klasse (2.Lernjahr) 3 Wochenstunden
7. Klasse (3. Lernjahr) 3 Wochenstunden
8. Klasse (4. Lernjahr) 3 Wochenstunden.
Besonders interessierte SchülerInnen können ihre Kenntnisse durch
ein oder zwei Schuljahre erweitern, das ist auch eine Option für die Reifeprüfung:
Wahlpflichtfach (vertiefend):
6. Klasse 2 Wochenstunden
7. Klasse 2 Wochenstunden
8. Klasse 2 Wochenstunden
Wahlpflichtfach für SchülerInnen mit Französisch
als zweiter moderner Fremdsprache
6. Klasse 2 Wochenstunden
7. Klasse 2 Wochenstunden
8. Klasse 2 Wochenstunden
Italienisch im Schulversuch als Alternative zu Latein/Französisch ab
der 3. Klasse
3. Klasse (erstes Lernjahr) 4 Wochenstunden
4. Klasse (zweites Lernjahr) 4 Wochenstunden
5. Klasse (drittes Lernjahr) 3 Wochenstunden
6. Klasse (viertes Lernjahr) 3 Wochenstunden
7. Klasse (fünftes Lernjahr) 3 Wochenstunden
8. Klasse (sechstes Lernjahr) 3 Wochenstunden
Fremdsprachenwettbewerb
Unsere Besten nehmen
jedes Jahr am Fremdsprachenwettbewerb in Villach und in Klagenfurt teil, wo
statt guter Noten tolle Preise zu gewinnen
sind. Wir bereiten sie darauf in eigenen Kursen vor, wo sie auch lernen,
sich zu präsentieren, Gespräche zu führen, sich in die Diskussion
einzubringen.
Förderkurse Wir fördern aber nicht nur die Begabten, sondern wir
bieten auch Förderkurse an für die, die momentane Leistungsschwächen überwinden
wollen.
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